FUTURO 50 | 50

Futuro 50 | 50

Carla Schorr – Virtual Reality

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Pinakothek der Moderne in München. Es bot optimale Bedingungen, um die Vorteile von VR-Technologie im Kontext von Museen zu etablieren.

In diesem Fall wurde VR auf ein ikonisches Industrieprodukt der Raumfahrtarchitektur der 60er Jahre mit dem Namen FUTURO übertragen. Obwohl es sich um ein Retortenhaus handelte, wurde seine Produktion Anfang der 70er Jahre eingestellt. Inzwischen gibt es weltweit nur noch wenige erhaltene Einheiten. Diese war in schlechten Zustand, als das Münchener Museum sie in ihre Sammlung aufnahm. Nachdem der Restauration fehlte noch immer seine typische Einrichtung. Diese Ausgangssituation veranlasste Carla Schorr, das ursprüngliche Interieur in Virtual Reality nachzubilden. Die VR-Technologie ist immer noch in Entwicklung und leider haben viele ihr Potenzial noch nicht erkannt.

Mit diesem Projekt wurde eine Anwendung geschaffen, die den Erwartungen des Museums und seiner Besucher entspricht, indem Interesse durch Unterhaltung gesteigert wird. Bei den Teilnehmer zeigte sich anschließend ein deutlich erhöhter Wert bei den Faktoren Lernen, Sinnhaftigkeit und Bindung im Bezug auf das Exponat.